Kaiserfront

Pressemappe für Kaiser Friedrich IV.

zusammengestellt und zum Teil ins Deutsche übersetzt von Johanna von Baden (Kaiserliche Assistentin)
 

Frankfurter Beobachter - Freitag, den 11. März 1949

Meteorologen geben Startfreigabe für die Donar-Mission

Hamburg – Nachdem die aktuellen Wettervorhersagen für das kommende Wochenende ein Sturmtief in Aussicht stellten, wurde der Start der Donar-Mission zunächst um eine Woche verschoben und auf den 19. März 1949 verlegt. Die Wissenschaftler des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Meteorologie gaben heute bekannt, dass sich das Sturmtief im Verlauf der ersten Wochenhälfte auflösen wird, um in der zweiten Wochenhälfte einem ausgeprägten Hochdruckgebiet mit Zentrum über Dänemark zu weichen.
»Wir erwarten für Samstag, den 19. März, einen strahlendblauen Himmel über Rügen. Nach menschlichem Ermessen steht dem Aufbruch der Donar-Mission nichts mehr im Wege. Mögen unsere Astronauten die Fahne des Reiches auf dem Mond hissen, um den Erdtrabanten für die Völker des Nordischen Bundes in Besitz zu nehmen«, sagte Professor von Sinternstein sichtlich begeistert gestern Abend in einer Pressekonferenz vor internationalen Journalisten. »Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass unsere mehr als eine Woche in die Zukunft reichenden Wettervorhersagen auch ein Verdienst des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Informatik sind. Professor Zuse hat mit seiner Gruppe Unglaubliches geleistet, als er uns vor drei Monaten den Delphi-3 Großrechner lieferte. Erst dieses auf so genannten Silizium-Transistoren basierende Gerät ermöglichte uns eine zuverlässige Vorhersage über derart große Zeiträume.«
Professor von Braun, Leiter der Deutschen Raumfahrtgesellschaft (DRG), zeigte sich erleichtert nach den Erklärungen von Sinternsteins. »Wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen«, erläuterte von Braun in einer Stellungnahme, »und haben daher auf ideale Wetterbedingungen gewartet. Alle Überprüfungen an der Donar-Rakete sind abgeschlossen, so dass ich keinen Hinderungsgrund für den Start am übernächsten Samstag sehe.«

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