Kaiserfront

Pressemappe für Kaiser Friedrich IV.

zusammengestellt und zum Teil ins Deutsche übersetzt von Johanna von Baden (Kaiserliche Assistentin)
 

Frankfurter Post - Samstag, den 02. April 1949

Krieg! Starke russische Panzerverbände überschreiten die Ostgrenze des Reiches und Finnlands

Völlig überraschend, ohne Vorwarnung und ohne Kriegserklärung überschritten am heutigen Morgen um 05:45 Uhr MEZ starke sowjetische Panzerverbände die Ostgrenze des Reiches an mehreren Stellen. Nach Angaben des Oberkommandos des Heeres handelt es sich um einen Vorstoß auf deutsches und finnisches Territorium in vier Angriffskeilen. Bei Hermannsburg, ehemals Charkow, bei Bongard, ehemals Gomel, bei Neukleve, ehemals Karsawa und bei Lappeenranta hat der Feind Keile gebildet, die insgesamt laut Schätzungen des Oberkommandos aus 30 000 Panzern und sechs Millionen Soldaten bestehen.
Kaiser Friedrich IV. hat für 12:00 Uhr MEZ eine Fernsehansprache angekündigt. Es werden alle Bürger des Reiches aufgerufen, die Fernsehgeräte einzuschalten.
Nach Angaben des Oberkommandos befinden sich die zahlenmäßig unterlegenen Truppen des Nordischen Bundes an allen Fronten auf einem kontrollierten Rückzug. Spekulationen über den baldigen Einsatz von Nuklearwaffen wollte Reichsmarschall von Grefe, der Oberkommandierende des Heeres, nicht kommentieren. Es sei nicht der »Stil der deutschen Militärführung, ihre Strategie in Zeitungen abdrucken zu lassen«.
Reichsmarschall Brachem, der Chef der Luftwaffe, wirkte zuversichtlich. »Unsere technologische Überlegenheit wird uns die Luftüberlegenheit sichern, was dem Feind schwerer zusetzen wird, als dieser bisher glaubt. Unseren Jägern Horten Ho 229 mit ihren neuartigen Luft-Luft-Raketen haben die Sowjets nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen«, ließ Brachem in einer Stellungnahme verlauten.
Hoffnung macht auch die erste Serienausführung des Schweren Landkreuzers LK-1, der gestern südlich von Berlin einer Gruppe internationaler Journalisten vorgestellt wurde. Die Feuerkraft des 2200 Tonnen schweren Kolosses war bisher nur auf größeren Kriegsschiffen anzutreffen.

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