Kaiserfront

Pressemappe für Kaiser Friedrich IV.

zusammengestellt und zum Teil ins Deutsche übersetzt von Johanna von Baden (Kaiserliche Assistentin)
 

Washington Herald - Montag, den 21. März 1949

Heimtückischer Angriff deutscher Bomber tötet tausende Zivilisten bei Rosamond

Rosamond – In den frühen Morgenstunden gegen 02:00 Uhr Ortszeit flogen rund achtzig deutsche Bomber einen Angriff auf die 10 Meilen (16 km) östlich von Rosamond gelegenen Anlagen des Silverlake-Komplexes. Die Deutschen setzten Streubomben ein und vernichteten Silverlake großflächig. Zusätzlich wurde der Stadtkern von Rosamond von schweren Brandbomben getroffen. Zurzeit bemühen sich Feuerwehren und Rettungskräfte die Brände einzudämmen und Überlebende medizinisch zu versorgen. Nach ersten Angaben der örtlichen Verwaltung beträgt die Zahl der Todesopfer mindestens 3000, die der zum Teil schwer Verletzten wird auf 5000 geschätzt.
Präsident Truman hat für den heutigen Abend eine Fernsehansprache angekündigt. Zwischenzeitlich ist der Befehl zur Mobilmachung an alle Truppenteile gegangen. Der Gouverneur Kaliforniens, Johnson, sprach in einer ersten Stellungnahme von »gezieltem Massenmord an Zivilisten«. Der Einsatz von Brandbomben auf Städte sei »ein Akt der Barbarei«. Ein solches Vorgehen sei »unmenschlich«, weshalb er sich schäme, »zur gleichen Spezies wie diese Deutschen« zu gehören.
Augenzeugen am östlichen Stadtrand Rosamonds berichteten, dass sie zunächst einen hellen Lichtschein aus der Richtung, in der Silverlake lag, sahen. Sekunden später hörten sie ein nicht enden wollendes Grollen von Explosionen. »Zwei Minuten später vernahm ich ein schrilles Pfeifen, und dann blitzte es auch schon in der Innenstadt auf. Ich sah mehrere dieser Blitze, und dann standen hundert Meter hohe Flammen über Rosamond. Es war grauenhaft. Ich fuhr in Richtung Stadtzentrum, musste aber schon mehrere hundert Meter vor dem Ziel umkehren, weil die Hitze der überall um mich herum wütenden Brände zu groß wurde«, berichtete der Lokalredakteur der Rosamond News in einem Telefongespräch.
Unsere Gedanken und besten Wünsche sind bei den Opfern dieses heimtückischen Angriffs.

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